Bericht von der Jahreshauptversammlung am 07.02.2026 für das abgelaufene Geschäftsjahr 2025

Am Samstag, den 7. Februar 2026, führte der Musikverein Oberrot seine jährliche Hauptversammlung im Gasthaus Krone in Fichtenberg durch.

Nach einem musikalischen Auftakt begrüßte der Vorsitzende Fritz-Peter Heilmann herzlich Bürgermeister Peter Keilhofer als Vertreter der Gemeinde Oberrot, Uwe Traub als Repräsentant des Blasmusikverbands Baden-Württemberg (Kreisverband Hohenlohe) sowie die Ehrenvorsitzenden Ernst Hübner und Norbert Kirchner und die Ehrenmitglieder Dieter Hübner, Karl Bürk und Martin Altvater.

Der Vorsitzende blickte auf das vergangene Jahr zurück und stellte fest, dass die Aufgaben im vergangenen Geschäftsjahr gut gemeistert wurden.

Intensiv begann das Vereinsjahr mit der Vorbereitung auf das Vorösterliche Konzert: Ein gut besuchtes Probenwochenende brachte das Konzertprogramm ein gutes Stück weiter, und die Musizierenden wurden mit einer vollen Kultur- und Festhalle am Konzertabend für ihren Probenfleiß belohnt.

Die Freiluft-Veranstaltung „Frühlingsfest“ am Himmelfahrts-Wochenende war vom Wetter her eine ziemliche Wackelpartie, aber erst am Ende des Fest-Sonntags fing es dann wirklich intensiv zu regnen und hageln an, sodass man sagen muss: Die Entscheidung, die zwei Festtage im Freien zu feiern, war goldrichtig.

Erstmals kamen die neu angefertigten Festhütten der Gemeinde Oberrot zum Einsatz, bei deren Entwurf einige Wünsche und Verbesserungsvorschläge von Seiten des Vereins eingeflossen sind. Sie verlangen zwar etwas mehr Muskelkraft beim Aufbau, aber die Aufbauzeit hat sich deutlich reduziert.

Erstmals wurde auch freitags ein Helferfest veranstaltet, um den vielen helfenden Händen Dank zu sagen.

Auch die Kirbe im Oktober war außerordentlich gut besucht, und Heilmann zeigte sich erleichtert, dass selbst krankheitsbedingte Ausfälle einzelner Personen kurzfristig durch ein schnelles Einspringen anderer Helfer aufgefangen werden konnten, und die Gäste in bewährter Weise schnell und in bester Qualität verköstigt werden konnten.

Der Umbau der Grund- und Werkrealschule Oberrot startete 2025 in die praktische Umsetzungsphase, und die Information, dass nach den Sommerferien kein Probebetrieb mehr in der Aula der Schule möglich ist, erreichte die Musizierenden etwas überraschend. Jedoch fand sich mit dem Schulungsraum der Freiwilligen Feuerwehr schnell eine gute Übergangslösung, selbst wenn noch gemeinsam für viele Fragestellungen eine Lösung gefunden werden musste, wie z.B. die Aufbewahrung des kombinierten Schlagzeugs und der Pauken in der Nähe des Schulungsraums. Heilmann schickte ein herzliches Dankeschön an die Adresse der Freiwilligen Feuerwehr und die Gemeinde Oberrot, die in dieser Lage stets ein offenes Ohr hatte und auf die Bedürfnisse des Vereins eingegangen sind.

Heilmann bedankte sich ausdrücklich bei der Vorstandschaft, den musikalischen Leitern sowie allen Ausbilderinnen und Ausbildern für ihr Engagement. Gerade in der Jugendausbildung bemüht man sich sehr, hofft man doch, die Abgänge ausgleichen zu können, die den Verein immer wieder durch schulische, familiäre oder berufliche Veränderungen treffen.

Mitgliederzahlen

  • 13 aktive Mitglieder unter 18 Jahren
  • 47 aktive Mitglieder über 18 Jahren (davon 5 Ehrenmitglieder)

Somit hat der Verein 60 aktive Mitglieder (Altersdurchschnitt: 36 Jahre)

  • 110 fördernde Mitglieder
  • 3 Ehrenmitglieder

Gesamt: 170 Mitglieder

Finanzen

Die Kassiererin Melanie Schieber berichtete über die finanzielle Entwicklung des Musikvereins im vergangenen Geschäftsjahr und konnte einen positiven Jahresabschluss verkünden: Der Verein erwirtschaftete einen Überschuss von rund 4.100 €.

Ein wesentlicher Bestandteil der Einnahmen waren die Vereinsfeste: Das zweitägige Frühlingsfest, das trotz unsicherer Wetterlage erfreulich gut besucht war, sowie die Kirbe im Oktober, die sich Jahr für Jahr größerer Beliebtheit erfreut. Neben den regulären Ausgaben gab es keine weiteren außerordentlichen finanziellen Aufwendungen im Berichtsjahr.

 Die Kassenprüfer Claudia Heilmann und Wolfgang Stober bescheinigten eine einwandfrei nachvollziehbare und korrekte Kassenführung.

Jugendleitung

Die Jugendleiterin Brigitte Birli berichtete über die aktuelle Situation der Jugendarbeit: Ein zentrales Thema bleibt die Bläserklasse, die derzeit zwölf Kinder umfasst. Trotz des Ausstiegs des Kooperationspartners Musikverein Hausen/Rot wird das Projekt weiterhin eigenständig fortgeführt. In diesem Zusammenhang gab es auch organisatorische Herausforderungen. Bis sich nach diesen Veränderungen wieder eingespielte Abläufe entwickeln, werde es noch etwas Zeit brauchen.

Drei Kinder schieden im Laufe des Jahres aus, unterrichtet werden aktuell Oboe, Querflöte, Saxofon, Schlagzeug, Trompete und Tenorhorn.

Auch in der Jugendkapelle gibt es erfreuliche Entwicklungen: Mit Justina Gunter konnte eine neue Dirigentin gewonnen werden. Die 18-Jährige hat ihre Tätigkeit Mitte Januar aufgenommen, und die Jugendlichen und Justina lernen sich gerade kennen. Insgesamt werden derzeit 13 Kinder ausgebildet, einige von ihnen spielen bereits in der Stammkapelle mit und sammeln dort erste Konzerterfahrungen. Birli blickt positiv in die Zukunft: Denkbar sind vielleicht auch schon bald wieder kleinere Auftritte der Jugendkapelle.

In ihren Dank schloss sie die vereinsinternen Ausbilder ein sowie die Musikschule Schwäbischer Wald e.V., die stets ein aufmerksamer und verlässlicher Partner ist.

Aktivitäten

Nachdem der Bericht des Chronist Wolfgang Klenk in Form einer Bilder-Show bei der letzten Jahreshauptversammlung gut angekommen war, wurden auch dieses Jahr parallel zum mündlichen Bericht die besten Schnappschüsse im Verlauf des vergangenen Jahres gezeigt. Die eine oder andere Erinnerung an das jeweilige Ereignis kam wieder ins Bewusstsein, und nicht selten hatten die Zuschauer ein Schmunzeln im Gesicht.

Musikalische Leitung

Dirigent Siegmar Dierolf blickte auf ein erfolgreiches musikalisches Jahr 2025 zurück: Im Mittelpunkt stand das Vorösterliche Konzert, bei dem die Kapelle mit einem abwechslungsreichen und anspruchsvollen Programm überzeugte. Von „Take off“ über bekannte Titel bis hin zu klangstarken Arrangements spannte sich der musikalische Bogen. Füllstücke habe es keine gegeben, betonte Dierolf – ein Qualitätsanspruch, der auch für das VÖK 2026 wieder gelten solle.

Sehr zufrieden zeigte sich der Dirigent mit dem Probenbesuch: Regelmäßig nahmen über 30 der rund 45 Musikerinnen und Musiker teil. Auch die Besetzung sei insgesamt stabil, einzelne Engpässe in Registern könnten immer wieder ausgeglichen werden.

Die Stücke für das kommende Konzert stehen bereits fest, nun beginne die intensive Probenarbeit. Ein besonderes Lob sprach Dierolf der Jugendabteilung aus, der es gelungen ist, wieder eine Jugenddirigentin zu gewinnen.

Entlastung der Vorstandschaft

Bürgermeister Peter Keilhofer nahm die Entlastung der Vorstandschaft vor: Sie erfolgte einstimmig. Er bescheinigte dem Verein eine bemerkenswerte Leistung und drückte seine Wertschätzung für einen der größten Vereine Oberrots aus. Auch für ihn hat die Jugendarbeit einen hohen Stellenwert, und er wünscht sich auch weiterhin eine gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde.

Musikalischer Auftakt
Die Geehrten